Bei der Qualität unserer Lebensmittel gehen wir keine Kompromisse ein. Unser oberster Grundsatz lautet: wir verarbeiten ausschließlich Bio-Lebensmittel. Aber "nur Bio" reicht uns nicht, wir gehen noch einiges darüber hinaus. Machen Sie sich hier ein Bild von unseren Qualitätsgrundsätzen:

  1. Unsere Küche ist zertifiziert nach der EU-Ökoverordnung 834/2007 (DE-ÖKO-007). Wir arbeiten zu 100 Prozent mit ökologischen Lebensmitteln, d.h. wir beauftragen ausschließlich bio-zertifizierte Zulieferer, zum Großteil solche, die auch noch verbandszertifiziert (Demeter, Bioland, Naturland) und aus der Region sind. Die einzige Ausnahme ist der wildgefangene Meerfisch, für den kein Bio-Zertifizierungssystem besteht. Hier wird von uns MCS zertifizierter Fisch bzw. Fisch entsprechend der Greenpeace-Fangempfehlungen eingesetzt.

  2. Wir kombinieren unsere Speisen aus den vitalsten Zutaten: marktfrisches Gemüse und Obst aus der Region der Schule und hochwertige Convenience-Speisen im Cook-and-Chill-Plus Verfahren. Dadurch erreichen wir eine unnachahmliche Frische und Vitalität unserer Speisen.

  3. Keines unserer Lebensmittel wurde je mit chemisch-synthetischen Pestiziden behandelt, keines kam in irgendeiner Verarbeitungsstufe aktiv mit Gentechnik in Berührung, alle Tiere wurden artgerecht gehalten und mit hochwertigem Bio-Futter ernährt.

  4. Wir verwenden weder künstliche Farbstoffe, Geschmacksverstärker, künstliche Aromen noch Süßstoffe.

  5. Keine unserer Speisen kommt mit Alkohol oder Alkoholaromen in Kontakt

Wir orientieren uns bei der Speiseplangestaltung an den OptimiX-Kriterien für optimierte Mischkost des Dortmunder Forschungsinstituts für Kinderernährung und halten die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) ein. Ein hoher Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen und ballaststoffreiche Kost sorgen für eine ausgewogene Nährstoffzufuhr und wirken präventiv gegen ernährungsbedingte Krankheiten. Das heißt zum Beispiel: viele pflanzliche Lebensmittel und der Einsatz von Vollkornprodukten.

Die Speisen sind durch die Rezepturen und die 100% ökologischen Zutaten ausgesprochen gesundheitsorientiert und entsprechen zugleich den geschmacklichen Wünschen der Kinder und Jugendlichen.




Im ökologischen Landbau gelten für Pflanzenbau und Tierhaltung die gleichen Zielsetzungen: behutsame Produktionsmethoden unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes, harmonische Nutzung der ländlichen Räume, tiergerechte Haltung und Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte von hoher Qualität.

Tiere haben im ökologischen Landbau viel Auslauf im Freien (pro Huhn sind z.B. 4 qm vorgeschrieben, Käfighaltung ist verboten) und werden artgerecht gehalten. So dürfen Rinder beispielsweise nicht angebunden werden, haben ausreichend Platz im Stall und im Auslaufgehege und haben auch im Stall immer ausreichend Tageslicht und Frischluft. Tiere im Bio-Betrieb bekommen vorrangig hofeigenes, ökologisch erzeugtes Futter. Wachstums- und leistungsfördernde Stoffe wie Antibiotika sind verboten.



Auch im Pflanzenbau beschränken sich die Bio-Landwirte auf das Notwendigste: chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel sind verboten, ebenso wie leicht löslicher mineralischer Dünger oder die "Düngung" mit Klärschlamm oder Müllkompost. Auch die gebräuchliche radioaktive Bestrahlung von Lebensmitteln ist im Bio-Landbau verboten. Stattdessen wird versucht, einen geschlossenen Kreislauf zu erzeugen, in dem natürliche Düngemittel (z.B. Kuhmist) im eigenen Betrieb erzeugt werden. Zudem spielt die sogenannte Fruchtfolge, also die Folge der angepflanzten Kulturen, eine große Rolle für die Qualität des Bodens und der Vitalität der Pflanzen.

Immer mehr Menschen sind von verschiedenen Lebensmittelunverträglichkeiten betroffen. Auch sie profitieren von den Vorschriften des Ökologischen Landbaus. Bio-Lebensmittel bieten häufig ein bedeutend geringeres Allergiepotential, da gemäß EG-Öko-Verordnung nur eine sehr begrenzte Anzahl von Zutaten, Zusatzstoffen und Verarbeitungshilfsstoffen für Bio-Produkte zulässig ist. Diese sind ausdrücklich in so genannten Positivlisten aufgeführt. Allein bei den Zusatzstoffen sind nur 47 von über 300 zugelassen, also nur rund ein Sechstel.



In neueren Untersuchungen zeichneten sich pflanzliche Produkte aus dem ökologischen Landbau häufig durch einen höheren Gehalt an Vitaminen, Mineralsstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen aus. Den sekundären Pflanzenstoffen wird eine allgemein hemmende Wirkung bei Entzündungen und Infektionen zugesprochen, außerdem verringern sie das Risiko von Herzkreislauf- und Krebserkrankungen. Bioobst und Biogemüse sind weniger mit Nitrat und Rückständen von Pflanzenschutzmitteln belastet. Einige Untersuchungen weisen auf höhere Trockenmassegehalte ökologischer Erzeugnisse im Vergleich zu konventionellen Produkten hin. Dabei ergibt sich in einigen Fällen, dass der niedrigere Wassergehalt höhere Gehalte an wertgebenden Inhaltsstoffen bei Bio-Produkten zur Folge hat.

In Bio-Karotten zum Beispiel wurde ein um 12% höherer Gehalt des sekundären Pflanzenstoffs Beta-Carotin sowie ein drei bis vierfach geringerer Nitratgehalt als in konventionellen Karotten nachgewiesen. Bei Äpfeln aus biologischem Anbau konnte ein um 19% erhöhter Gehalt des sekundären Pflanzenstoff Phenol festgestellt werden.

 


Werden Lebensmittel untersucht und bewertet, reduzieren sich die Angaben in der Regel auf den Vitamin- und Mineralgehalt und die Belastung mit Schadstoffen. Durch eine Reduzierung auf diese Werte verbleibt die Beurteilung von Lebensmitteln unvollständig - eine sonnengereifte saftige Orange würde im reinen Wertevergleich gegenüber einer hoch dosierten synthetischen Multivitamintablette regelrecht schlecht abschneiden. 

Der Unterschied liegt in der Lebenskraft bzw. Vitalqualität der Lebensmittel, die durch die Art des Anbaus bzw. der Aufzucht bestimmt wird. Im konventionellen Gemüsebau hat sich eine besonders effiziente und kostengünstige Technik durchgesetzt. 90% der niederländischen Gemüsepflanzen wachsen im Gewächshaus auf Steinwolle, getränkt durch eine Nährlösung, ohne Kontakt zu Erde, Regen und einer natürlichen Umwelt. Diese Pflanzen bilden kaum Wurzeln, da ihnen die notwenigen Wachstumsstoffe konzentriert geliefert werden. 

Es ist leicht vorstellbar, dass sich diese Pflanzen von natürlichen Kulturen unterscheiden, die in einer gesunden Erde wachsen, deren Mineralien sie sich durch ein feines Wurzelwerk regelrecht "erarbeiten" müssen. Der Mineralienhaushalt eines gesunden Bodens ist weitaus vielfältiger und lebendiger als eine synthetische Nährlösung. Die Pflanzen werden kräftiger und widerstandsfähiger - eben vitaler.



Was für die Pflanzen gilt, läßt sich auf die Tiere übertragen. Tiere, die gesundes Futter bekommen, die Auslauf, Sonnenlicht und Frischluft erhalten, sind vitaler als ihre Artgenossen, die in konventioneller Haltung aufwachsen. Die Herkunft erkennt man sofort bei der Zubereitung - während konventionelles Fleisch meist sehr wäßrig ist und in der Pfanne schrumpft, zeigt Bio-Fleisch seine Qualität durch gesunde, gewachsene Struktur und einen hervorragenden Geschmack.

Die besondere Vitalqualität der Bio- und insbesondere der biologisch-dynamischen Demeter-Lebensmittel wird in der Qualität der Speisen deutlich. Speisen mit hoher Vitalität bringen kein Mittagstief mit sich, vielmehr stärken sie die Leistungsfähigkeit, die Konzentration und wirken sich positiv auf die Kreativität aus - schließlich ist die Ernährung die Grundlage für unsere gesamten geistigen und körperlichen Aktivitäten. 

 

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